Antikes Rom: Animation: Vitruvs Wasserorgel


Animation: Vitruvs Wasserorgel
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Laut Vitruv hat Ktesibios als Erster eine Orgel dieser Art gebaut. Vitruvs Orgel ist eine verbesserte Version, welche zwei Kolbenzylinder, statt einem benutzt.
Orgeln waren insbesondere in der Spätantike eine gern gesehene Beschäftigung für Römer. Wir wissen leider nicht genau, ob die spätantiken Römer die Aufzeichnungen von Vitruv, oder die von anderen Mechanikern benutzten.

Die zwei Kolben werden auf-, und abbewegt. Bewegt sich ein Kolben herunter, so fließt durch ein Ventil Luft (rot) ein. Bewegt er sich hinauf, so schließt sich das Ventil und die Luft wird durch ein Rohr in eine Halbkugel geleitet.
Diese Halbkugel steht in einem mit Wasser gefüllten Behälter. Die Luft wird teilweise komprimiert, teilweise wird das Wasser durch die Luft nach unten aus der Halbkugel gedrükt, so dass der Wasserpegel im großen Behälter steigt. Ein Teil der Luft fliesst jedoch auch direkt schon durch ein Rohr am oberen Ende der Halbkugel.
Dort fließt sie an einem Ventil vorbei in eine Kammer, die mit den Pfeifen verbunden ist. Wird nun eine Taste gedrükt, so wird ein Ventil zu einer Reihe Pfeifen geöffnet. Die Luft entströmt, ein Klang entsteht.
Das eigentlich interessante an der Orgel ist jedoch, dass das Wasser den Druck konstant halten kann. Fließt die Luft durch eine Pfeife heraus, so wird der Druck in den Behältern und Röhren kleiner. Dann sinkt jedoch der Wasserspiegel und drückt von unten gegen die Luft, bis wieder genug Druck da ist, damit ein neuer Ton entstehen kann.

Die Geschichte der Physik
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